Für alle Interessenten gibt’s hier die Auflösung aller Schnitzeljagd-Rätsel.
Wir danken allen die gerätselt, versteckt, gesucht und gefunden haben. Auf ein neues im nächsten Jahr!
Mich kennt man als Politiker und Widerstandskämpfer. Ich war Leipziger Oberbürgermeister. Am Abend der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten blieb ich bis spät in die Nacht im Rathaus um die Besetzung durch die SA zu verhindern. Dieses Vorhaben gelang mir. Schlussendlich „zwang“ man mich aber doch zum Rücktritt. Während meiner Abwesenheit wurde das Denkmal des jüdischen Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy abgerissen. Die Leipziger erinnern an mich mit einem Denkmal, dass anders ist, als die meisten anderen – 5 Meter tief und 2,75 Meter breit.
Die gesuchte Person ist Dr. Carl Goerdeler.
Ich war Banker, Unternehmer und Pionier der deutschen Eisenbahn. Maßgeblichen Anteil hatte ich am Bau der ersten deutschen Ferneisenbahnstrecke die 1835 von Leipzig nach Dresden führte. Den Leipzigern bin ich aber aus einem anderen Grund bekannt. Ich stiftete ihnen einen Ort, der heute vor allem in den Sommermonaten von Freunden, Familien, Picknickdecken und Grills bevölkert wird. An Ort und Stelle erinnert eine Marmorbüste an mich.
Die gesuchte Person ist Wilhelm Theodor Seyfferth, sein Denkmal findet sich heute im Johannapark, den er seiner verstorbenen Tochter widmete.
Man sagt über mich, ich sei einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker. Zu Lebzeiten und nach meinem Tode wurde ich als Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose verehrt. In Leipzig gibt es mehr als ein Denkmal, welches meine Namen als Aufschrift trägt. Dieses ist jedoch, dass weltweit älteste . Die Initiative für die Errichtung des Denkmals ging von Felix Mendelssohn Bartholdy aus, er war es schließlich auch, der es feierlich enthüllte und der Stadt übergab.
Die gesuchte Person ist natürlich Johann Sebastian Bach.
Ich wurde als Schriftstellerin und Mitbegründerin der bürgerlichen deutschen Frauenbewegung berühmt. „Lerche des Völkerfrühlings“ nannte man mich. Ich arbeitete als Herausgeberin einer Frauen-Zeitung und gründete schließlich gemeinsam mit Auguste Schmidt und Henriette Goldschmidt den Leipziger Frauenbildungsverein. Zur Einweihungsfeier meines Denkmals kamen Frauen aus allen Teilen Deutschlands nach Leipzig, die die Finanzierung mit vielen Spenden erst möglich gemacht hatten. Mit meinem Denkmal wurde erstmals eine Frau geehrt, die nicht durch ihre hohe Lebensstellung hervorragte, sondern allein durch ihr geistiges Wirken und Streben.
Gesucht war Louise Otto Peters.
Zu Lebzeiten habe ich mich nicht nur politisch engagiert, und für den Frieden eingesetzt, mir ist es maßgeblich zu verdanken, dass Frauen überall auf der Welt am 8. März etwas zu feiern haben. Nach einem bewegten Leben fand ich meine letzte Ruhe in Moskau. Josef Stalin höchstpersönlich trug meine Urne. Heute erinnert ein Denkmal am namenlosen Straßenstern an mich.
Gesucht war Clara Zetkin.
Geboren wurde ich im schönen Leipzig. Mein Leben widmete ich hauptsächlich der Musik. Schnell war klar, dass mein Herz für Opern schlägt. Besonders stolz bin ich auf meine Tetralogie die im Volksmund als „Der Ring“ bezeichnet wird. Heute erinnert man an mich mit einem noch „unfertigen“ Denkmal. Geplant war ein überlebensgroßes Standbild, lediglich der Sockel wurde ausgeführt. Die Leipziger kennen ihn als „Pornowürfel“.
Bei der gesuchten Person handelt es sich im Richard Wagner.
Zu Lebzeiten hatte ich viele Professionen. Ich war Gutsherr, Rechtsanwalt, Unternehmer und Politiker. Am bekanntesten bin ich jedoch als Industriepionier. Mir hat es die Stadt zu verdanken, dass 04299 heute eine der beliebtesten Postleitzahlen in Leipzig ist. Ohne mich wäre dieser Stadtteil heute nicht, was er ist. Man erinnert an mich, mit einem Denkmal, sozusagen a, Tor zu „meinem“ Stadtteil.
Gesucht war Karl Heine.
Ich war Rechtsanwalt, Notar und Bürgermeister. Und das für ganze 27 Jahre, bis zu meinem Todestag. Ich sorgte dafür, dass Leipzig 1858 endlich wieder schuldenfrei war. Mir wurde neben der Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig auch die Ehrenbürgerwürde der Stadt Leipzig verliehen. Mein Abbild hat die Hand in der Jacke stecken. Es wurde errichtet zwischen einem Konzerthaus und einem Haus, wo man neben Musik vor allem feierwütige Studenten erlebt.
Die gesuchte Person ist Otto Koch.
Ich war eine bedeutende Vertreterin der Arbeiterbewegung. Als erste Frau überhaupt übernahm ich die Chefredaktion der Leipziger Volkszeitung. Man erinnert sich an mich als eigenwillige, bisweilen kompromisslose Intellektuelle. In Zeitungsartikeln und öffentlichen Reden agitierte ich leidenschaftlich gegen den Krieg. Der Kommunismus war für mich der Schlüssel zu einer humaneren Welt. Heute ziert meine Büste ein Gebäude, welches einst meinen Namen trug.
Hier handelt es sich um Rosa Luxemburg, dass gesuchte Gebäude ist die FH Telekom.
Ich war ein in Japan hochverehrter Komponist. 1901 kam ich nach Leipzig, um am dortigen Konservatorium zu studieren. Das machte mich zum ersten japanischen Musikstudenten in Europa. Vor meinem ehemaligen Wohnhaus erinnert eine Bronzestele an mich.
Gesucht war Rentaro Taki, dessen Bronzestele sich in der Mozartstraße befindet.
Ich war Komponist und Dirigent. Meine Passion war der Chorgesang, „Vater des deutschen Männergesangs“ nannte man mich. Maßgeblichen Anteil daran hatte wohl auch, dass ich den ersten Männergesangsverein eröffnete. Anlässlich Schillers 100. Geburtstag dirigierte ich in einem Festkonzert 20 Gesangsvereine. Aus meiner Feder stammt zum Beispiel „Das Wandern ist der Müllers Lust“. Heute erinnert ein Denkmal in unmittelbarer Nachbarschaft zu Elefant, Tiger & Co an mich.
Bei der gesuchten Person handelt es sich um Carl Friedrich Zöllner.
Viele Grüße vom ganzen Umaii-Team!



























